Weckdienst
Man kennt das: Während man in der Woche meistens vom Wecker zu unchristlichen Zeiten aus den süßesten Träumen gerissen wird, um noch im Halbschlaf bedingt notwendige Tätigkeiten wie duschen, Kaffee aufsetzen und saubere Klamotten raussuchen zu absolvieren, damit man etwas später - ein klitzekleines bischen wacher - möglichst pünktlich auf der Arbeit erscheinen kann, möchte man am Wochenende vor allem eines: ausschlafen! Man deaktiviert also den Wecker im guten Glauben, dass das Anliegen damit auch zur Erfüllung kommt, aber...denkste!
Man liegt also eingekuschelt im Bett und dann gehts los. Irgendein Geräusch stört. Krrrtz, krrrrrtz. Ah, da ist also Stubentiger Linus, der Gestreifte, aktiv dabei, am Fußende seine Krallen beim Trampeln in die Decke zu schlagen.

Okay, denkt man sich, kein Problem, lass ihn mal machen. Man guckt auf die Uhr, auf der in etwa 7.30 steht und denkt sich "hmmm, die können auch mal ein bischen warten". Man dreht sich auf die andere Seite, schläft wieder ein und dann... Etwas Nasses und Kaltes ditscht in deinem Gesicht rum. Man zuckt und guckt... Katzennase! Diesmal ist es Coolio, der Schwarze, der seinem Wunsch nach einem pronto servierten Frühstück auf diese subtile Art und Weise Nachdruck verleiht.

Man schubst ihn weg. Na, der wird schon aufgeben, aber nein, warum sollte er, er will ja frühstücken. Es geht also im fröhlichen Wechsel stups und schubs.Ein paar Mal Ziemlich lange. Man dreht sich wieder auf die andere Seite, zieht die Decke noch ein bischen höher und dann... Mauuuuuuunz! Da wird einem doch glatt in ohrenbetäubender Lautstärke ins Gesicht geschrien. Man öffnet die Augen und blickt direkt in ein fordernd guckendes Katzengesicht, dass sich gefühlte 2 cm von deinem Gesicht entfernt befindet. Uuuuaaaah, ein Monster. Ist es natürlich nicht. Es ist Nikki, der Schwarzweiße mit dem Milchbart, Bruder von Coolio, der seinen Kumpels unterstützend zur Seite steht, und es überhaupt nicht einsieht mit Mauuuuuunz wieder aufzuhören.

Ganz ehrlich, ich mag Katzen, meine ganz besonders. Aber diese 12-Pfoten-Guerilla hat dich eingekreist, bevor du auch nur ansatzweise realisierst, was dir geschieht. Da wird man mit vorgehaltener Pistole geweckt, los, aufstehen, zack-zack, raus aus dem Bett mit Dir. Wirst Du wohl! Jeder dieser Guerilla-Kämpfer hat seine eigene Taktik, die für sich gesehen schon schlimm genug ist. Entschließt sich die haarige Terrorgruppe allerdings, im Team vorzugehen, dann gute Nacht Marie! Da gibt es kein Entrinnen, da hat man schon verloren, bevor man anfängt zu kämpfen.

Besonders schön ist es, wenn man nur sparsame fünf Stunden geschlafen hat, und sich dann total gerädert aus dem Bett quälen muss. Dummerweise kommt noch hinzu, dass die Herren Katz auch noch getrennt gefüttert werden und Herr Coolio zur Zeit nach dem Frühstück auch noch Medikamente verabreicht bekommen muss. Man ist also dazu verdammt 10-15 Minuten wach zu bleiben. Dass man dann im Normalfall nicht mehr in der Lage ist, nochmal einzuschlafen, ergibt sich da fast automatisch...
Die einzig mir bekannte Möglichkeit, dem unliebsamen Wochenend-Weckdienst zu entrinnen, ist, sich bis früh morgens (ca. 5.30 Uhr) so richtig die Hucke dichtzusaufen und dann ins Bett zu gehen. Dann kann auch der Einsatz brachialer Katzengewalt einen nicht um 7.30 wecken. Der Nachteil ist, dass die Monster einen doch irgendwann wach bekommen und einem dazu dann noch gewaltig der Schädel brummt.
Fazit: Wer morgens nicht aus dem Bett findet, braucht dringend Katzen!
Man liegt also eingekuschelt im Bett und dann gehts los. Irgendein Geräusch stört. Krrrtz, krrrrrtz. Ah, da ist also Stubentiger Linus, der Gestreifte, aktiv dabei, am Fußende seine Krallen beim Trampeln in die Decke zu schlagen.

Okay, denkt man sich, kein Problem, lass ihn mal machen. Man guckt auf die Uhr, auf der in etwa 7.30 steht und denkt sich "hmmm, die können auch mal ein bischen warten". Man dreht sich auf die andere Seite, schläft wieder ein und dann... Etwas Nasses und Kaltes ditscht in deinem Gesicht rum. Man zuckt und guckt... Katzennase! Diesmal ist es Coolio, der Schwarze, der seinem Wunsch nach einem pronto servierten Frühstück auf diese subtile Art und Weise Nachdruck verleiht.

Man schubst ihn weg. Na, der wird schon aufgeben, aber nein, warum sollte er, er will ja frühstücken. Es geht also im fröhlichen Wechsel stups und schubs.

Ganz ehrlich, ich mag Katzen, meine ganz besonders. Aber diese 12-Pfoten-Guerilla hat dich eingekreist, bevor du auch nur ansatzweise realisierst, was dir geschieht. Da wird man mit vorgehaltener Pistole geweckt, los, aufstehen, zack-zack, raus aus dem Bett mit Dir. Wirst Du wohl! Jeder dieser Guerilla-Kämpfer hat seine eigene Taktik, die für sich gesehen schon schlimm genug ist. Entschließt sich die haarige Terrorgruppe allerdings, im Team vorzugehen, dann gute Nacht Marie! Da gibt es kein Entrinnen, da hat man schon verloren, bevor man anfängt zu kämpfen.

Besonders schön ist es, wenn man nur sparsame fünf Stunden geschlafen hat, und sich dann total gerädert aus dem Bett quälen muss. Dummerweise kommt noch hinzu, dass die Herren Katz auch noch getrennt gefüttert werden und Herr Coolio zur Zeit nach dem Frühstück auch noch Medikamente verabreicht bekommen muss. Man ist also dazu verdammt 10-15 Minuten wach zu bleiben. Dass man dann im Normalfall nicht mehr in der Lage ist, nochmal einzuschlafen, ergibt sich da fast automatisch...
Die einzig mir bekannte Möglichkeit, dem unliebsamen Wochenend-Weckdienst zu entrinnen, ist, sich bis früh morgens (ca. 5.30 Uhr) so richtig die Hucke dichtzusaufen und dann ins Bett zu gehen. Dann kann auch der Einsatz brachialer Katzengewalt einen nicht um 7.30 wecken. Der Nachteil ist, dass die Monster einen doch irgendwann wach bekommen und einem dazu dann noch gewaltig der Schädel brummt.
Fazit: Wer morgens nicht aus dem Bett findet, braucht dringend Katzen!
Die Sushi unter Profaner Alltagsmist - So, 11. Feb, 10:31
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